Webseitenbesitzer haben oftmals nur ein Ziel: die eigene Homepage bekannter machen. Was früher noch mit einem einfachen Aufkleber auf dem Auto begann und gerade in Ferienregionen heute noch größte Beliebtheit bei den abertausenden von Anbietern genießt, ist inzwischen jedoch als wenig werbewirksam erkannt und verpönt. Der erste Schritt für viele Webseitenbesitzer, um sich auf dem Parkett der Suchmaschinenoptimierung zu bewegen und über diesen Weg die eigene Homepage bekannter zu machen, ist die Analyse des eigenen Pageranks. Zwar ist dieses Messinstrument inzwischen selbst von Google als nicht mehr relevant eingestuft worden, zeigt jedoch auf sehr einfache Art und Weise, wie weit die eigene Optimierung bisher voran geschritten ist. Ein Pagerank 10 sichert einer Webseite keineswegs bei allen Suchworten automatisch die Seite 1, Platz 1, die von den Webseitenbesitzern stets angestrebt wird. Vielmehr verleiht der Pagerank der Webseite einen einfachen Indikator, wie die Suchmaschine Google den Wert der Homepage einstuft. Die Zwickmühle für professionelle Suchmaschinenoptimierer beginnt an einer anderen Stelle: Zwar führen die Optimierungsmaßnahmen in aller Regel zu einem erhöhten Pagerank der Homepage, dies steht jedoch in keinem direkten Zusammenhang. Ein Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Suchmaschine Google den Wert für die Webseiten nur sehr unregelmäßig aktualisiert. Ein großes Update gibt es in aller Regel alle 3 Monate, unabhängig davon wann die Optimierung begonnen wurde. Darüber hinaus ist nicht zwangsläufig der Pagerank entscheidend, wenn Sie Ihre Homepage bekannter machen wollen. Je nach Suchbegriff ist es problemlos möglich, auf der ersten Seite der Suchergebnisse gerankt zu sein, ohne dabei den Pagerank verbessert zu haben. Der Fehler der Webseitenbesitzer ist oft ein ganz anderer: sie schreiben nicht über die Suchbegriffe, unter denen sie zu finden sein wollen. Vielmehr legen sie wert auf eine durchgestylte Webseite mit vielen Bildern. Doch Bilder steigern weder den Pagerank der Webseite, noch fließen sie in gleichem Maße in die Bewertung einer Webseite zu einem bestimmten Suchbegriff ein, wie der kurze Text, den der Besucher der Homepage zwischen den Bildern zu lesen bekommt. Achten Sie auf die Balance!